HubSpot CRM kostenlos: So nutzen Sie die Gratis-Version

HubSpot CRM kostenlos nutzen: Darstellung eines CRM-Dashboards mit Kontakten und Pipeline

Wer ein leistungsfähiges CRM-System sucht, ohne sofort ein Budget einzuplanen, stößt früh auf HubSpot CRM. Die Gratis-Version gehört zu den bekanntesten kostenlosen CRM-Angeboten weltweit und zieht besonders Start-ups, Solopreneure und kleine Teams an. Doch was steckt wirklich hinter dem Free-Plan? Welche Funktionen sind tatsächlich dauerhaft kostenlos, wo setzt HubSpot CRM kostenlos klare Grenzen, und wann lohnt sich ein Upgrade? Dieser Artikel beantwortet diese Fragen systematisch, zeigt konkrete Anwendungsszenarien und hilft Ihnen zu entscheiden, ob die Gratis-Version für Ihr Unternehmen ausreicht oder ob Sie Alternativen in Betracht ziehen sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • HubSpot CRM kostenlos erlaubt bis zu einer Million Kontakte und unbegrenzte Nutzer ohne Zeitlimit.
  • Der Free-Plan enthält nur eine einzige Deal-Pipeline, was für wachsende Teams schnell zu eng wird.
  • Automatisierte Workflows und individuelle Berichte sind ausschließlich in kostenpflichtigen Plänen verfügbar.
  • Ausgehende E-Mails und Landing Pages tragen im Gratis-Plan das HubSpot-Branding, das erst ab dem Starter-Plan entfällt.
  • Nach sechs Monaten aktiver Nutzung zeigt sich zuverlässig, ob der Free-Plan für die eigenen Anforderungen ausreicht.

Was bietet HubSpot CRM kostenlos wirklich?

HubSpot positioniert seinen Free-Plan nicht als abgespeckte Testversion, sondern als dauerhaft nutzbares Grundprodukt. Tatsächlich ist der Funktionsumfang für ein kostenloses Angebot bemerkenswert groß. Nutzer erhalten unbegrenzte Kontaktverwaltung, ein visuelles Deal-Pipeline-Management sowie grundlegende Vertriebs- und Marketingwerkzeuge, ohne jemals eine Kreditkarte angeben zu müssen. Für viele kleine Unternehmen ist das nicht nur ein Einstieg, sondern eine vollwertige Lösung, die über Monate oder sogar Jahre hinweg ausreichend ist.

Kontakt- und Unternehmensverwaltung

Der Kern jedes CRM-Systems ist die Verwaltung von Kontakten und Unternehmen. HubSpot erlaubt im Free-Plan die Speicherung von bis zu einer Million Kontakten und ebenso vielen Unternehmenseinträgen. Jeder Datensatz lässt sich mit Notizen, Aktivitätsprotokollen und Dokumenten anreichern. Interaktionen werden automatisch geloggt, wenn Sie die Gmail- oder Outlook-Integration nutzen. Besonders praktisch ist die automatische Datenanreicherung, mit der HubSpot öffentlich verfügbare Unternehmensinformationen direkt in das Profil einspielt.

Ein konkretes Beispiel aus der Praxis verdeutlicht den Mehrwert: Ein Vertriebsmitarbeiter ruft einen potenziellen Kunden an und hinterlässt eine Notiz direkt im Kontaktprofil. Sein Kollege sieht diese Notiz beim nächsten Login sofort und kann das Gespräch nahtlos fortsetzen, ohne den Kunden erneut nach bereits genannten Informationen fragen zu müssen. Genau diese Transparenz ist es, die den Unterschied zwischen einem CRM und einer einfachen Kontaktliste ausmacht, und HubSpot liefert sie bereits in der kostenlosen Version vollständig.

Pipeline und Deal-Management

Im kostenlosen Plan steht eine Deal-Pipeline mit anpassbaren Phasen zur Verfügung. Teams können Deals anlegen, Verantwortliche zuweisen und den Abschlusswert hinterlegen. Eine visuelle Kanban-Ansicht erleichtert dabei die tägliche Arbeit erheblich. Allerdings ist im Free-Plan nur eine einzige Pipeline verfügbar. Unternehmen mit mehreren Vertriebslinien oder unterschiedlichen Produktkategorien stoßen hier schnell an Grenzen und benötigen dann kostenpflichtige Pläne.

Wer beispielsweise sowohl Neukundengeschäft als auch Bestandskundenpflege und Partnerprogramme im CRM abbilden möchte, wird mit einer einzigen Pipeline nicht auskommen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Pipeline so zu gestalten, dass die wichtigste Vertriebslinie vollständig abgedeckt wird, und weniger kritische Prozesse vorerst über Tags oder Kontakteigenschaften zu differenzieren. Das ist ein Workaround, der in der Praxis häufig funktioniert, aber natürlich Kompromisse erfordert.

E-Mail-Integration und Kommunikation

HubSpot verbindet sich nahtlos mit Gmail und Outlook. Jede versendete oder empfangene E-Mail wird dem entsprechenden Kontakt automatisch zugeordnet. Das kostenlose Angebot enthält außerdem eine E-Mail-Tracking-Funktion, die anzeigt, wann ein Empfänger eine Nachricht geöffnet hat. Für Vertriebler ist das ein handfestes Werkzeug, um den richtigen Zeitpunkt für eine Nachfass-Aktion zu erkennen. Hinzu kommt ein Meeting-Planungstool, mit dem Interessenten direkt einen Termin im Kalender buchen können, ohne E-Mail-Ping-Pong.

Der praktische Nutzen des E-Mail-Trackings sollte nicht unterschätzt werden. Wenn ein Vertriebler sieht, dass ein Interessent sein Angebot bereits dreimal geöffnet hat, ist das ein klares Signal, dass das Interesse vorhanden ist und ein Anruf zum richtigen Moment kommen kann. Solche Verhaltenshinweise waren früher ausschließlich teuren Sales-Intelligence-Tools vorbehalten und stehen mit HubSpot CRM kostenlos jedem Nutzer zur Verfügung.

Marketing- und Formularfunktionen

Auch auf der Marketingseite bietet HubSpot CRM kostenlos einige nützliche Werkzeuge. Nutzer können einfache Landing Pages erstellen, Formulare einbinden und bis zu 2.000 E-Mail-Versendungen pro Monat durchführen. Alle ausgehenden E-Mails tragen allerdings das HubSpot-Branding, was für professionelle Außendarstellung ein Nachteil sein kann. Wer das eigene Branding vollständig kontrollieren möchte, kommt um einen bezahlten Plan nicht herum.

Das Formularsystem verdient dabei besondere Erwähnung. Selbst im Free-Plan lassen sich Formulare mit bedingten Feldern aufbauen, sodass Besucher nur relevante Fragen sehen. Neue Kontakte, die ein Formular ausfüllen, erscheinen sofort in der CRM-Datenbank und können einer bestimmten Liste oder einem Deal zugeordnet werden. Für kleine Unternehmen mit einer klar definierten Zielgruppe und regelmäßigen, aber überschaubaren E-Mail-Kampagnen ist das monatliche Limit von 2.000 versendeten E-Mails in der Regel ausreichend, um erste Leads zu pflegen und den Vertrieb zu unterstützen.

HubSpot CRM kostenlos: Die wichtigsten Einschränkungen

So beeindruckend der kostenlose Umfang auch ist, HubSpot setzt bewusst Grenzen, die Wachstum und Professionalität fördern sollen, aber eben auch Kaufanreize schaffen. Wer diese Grenzen kennt, kann realistisch einschätzen, wie lange der Free-Plan trägt.

Begrenzte Automatisierungen

Automatisierungen sind im Free-Plan stark limitiert. Einfache Workflows, die Kontakte automatisch in Listen eintragen oder Deal-Status aktualisieren, sind nicht oder nur rudimentär verfügbar. Wer wiederkehrende Aufgaben automatisieren, Leads automatisch qualifizieren oder komplexe E-Mail-Sequenzen aufbauen möchte, benötigt mindestens den Starter-Plan. Das ist für viele der entscheidende Schmerzpunkt, weil gerade Automatisierung den Kern des CRM-Mehrwerts ausmacht.

Ein typisches Szenario, das im Free-Plan nicht umsetzbar ist, sieht so aus: Ein neuer Lead füllt ein Formular aus, erhält automatisch eine personalisierte Begrüßungs-E-Mail, wird nach drei Tagen ohne Reaktion automatisch an einen Vertriebler eskaliert, und nach einer Woche folgt eine zweite automatische Nachfass-E-Mail. Dieser Prozess läuft in kostenpflichtigen Plänen vollständig ohne manuellen Eingriff. Im Free-Plan muss jeder dieser Schritte von Hand ausgelöst werden, was bei wachsenden Lead-Volumina schnell zu Engpässen führt.

Eingeschränkte Berichterstattung

Das kostenlose Reporting beschränkt sich auf wenige vorgefertigte Dashboards. Individuelle Berichte, tiefergehende Umsatzanalysen oder Teamvergleiche sind kostenpflichtigen Lizenzen vorbehalten. Wer sein CRM als strategisches Steuerungsinstrument nutzen und die wichtigsten CRM-Kennzahlen detailliert auswerten möchte, wird schnell feststellen, dass die Gratis-Dashboards dafür nicht ausreichen.

Konkret fehlen im Free-Plan zum Beispiel Berichte zur durchschnittlichen Abschlussdauer je Vertriebsphase, zur Gewinn- und Verlustanalyse nach Branche oder zu individuellen Vertriebler-Performance-Vergleichen. Diese Auswertungen sind für Vertriebsleiter, die datenbasierte Entscheidungen treffen wollen, unverzichtbar. Wer solche Analysen dennoch durchführen möchte, kann die CRM-Daten exportieren und extern in einem Tabellenkalkulationsprogramm auswerten, was allerdings manuellen Aufwand bedeutet und die Aktualität der Daten einschränkt.

Support und Nutzerverwaltung

Im Free-Plan erhalten Nutzer keinen direkten Support von HubSpot. Hilfe gibt es ausschließlich über die Community und die umfangreiche Wissensdatenbank. Für kleinere Teams ohne CRM-Erfahrung kann das eine Hürde sein. Zusätzlich sind bestimmte Benutzerrollen und Berechtigungsstufen nur in höheren Plänen verfügbar, was die Zugriffssteuerung in wachsenden Teams erschwert.

Einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Unterschiede zwischen Free-Plan und kostenpflichtigen Plänen bietet die folgende Übersicht:

Funktion Kostenlos Starter (ab ~15 €/Monat) Professional
Kontakte 1.000.000 1.000.000 1.000.000+
Pipelines 1 2 bis zu 100
E-Mail-Versand/Monat 2.000 5x Kontakte 10x Kontakte
Automatisierungen Nein Einfache Sequences Vollständig
Benutzerdefinierte Berichte Nein Nein Ja
HubSpot-Branding entfernen Nein Ja Ja
Support Community E-Mail & Chat Telefon

Die Tabelle zeigt deutlich, dass der Sprung vom Free-Plan zum Starter-Plan in vielen Bereichen den größten Qualitätsgewinn bringt, insbesondere beim Branding und beim Support. Der Schritt zum Professional-Plan hingegen ist vor allem dann relevant, wenn Automatisierung und tiefergehendes Reporting zur Kernanforderung werden.

Für wen eignet sich HubSpot CRM kostenlos?

HubSpot CRM kostenlos nutzen: Darstellung eines CRM-Dashboards mit Kontakten und Pipeline
HubSpot CRM kostenlos nutzen: Darstellung eines CRM-Dashboards mit Kontakten und Pipeline

Die entscheidende Frage ist nicht, ob HubSpot CRM kostenlos gut ist, sondern für wen es gut ist. Die Antwort hängt stark von der Unternehmensgröße, den Vertriebsprozessen und den Wachstumszielen ab.

Start-ups und Einzelunternehmer

Wer gerade startet und erste Kundenkontakte systematisch verwalten möchte, findet im Free-Plan eine solide Basis. Die Lernkurve bei HubSpot ist relativ flach, die Oberfläche intuitiv, und die Integration mit Google Workspace oder Microsoft 365 funktioniert reibungslos. Ein Freelancer oder ein kleines Gründungsteam kann den gesamten Vertriebsprozess abbilden, ohne einen Euro auszugeben. Das ist ein echter Vorteil gegenüber Systemen, die ihren Free-Plan nur als Lockangebot mit stark verkürzter Nutzungsdauer aufsetzen.

Für einen Solopreneur, der zum Beispiel als Unternehmensberater tätig ist und zwanzig bis fünfzig aktive Kundenkontakte pflegt, reicht der Free-Plan in aller Regel vollständig aus. Er kann alle Gespräche dokumentieren, Angebote als Deals verfolgen und seine Terminvereinbarungen über das Meeting-Tool professionell abwickeln, ohne dass er je an eine Grenze stoßen würde.

Teams bis etwa zehn Personen

Auch kleine Vertriebsteams können mit HubSpot CRM kostenlos effektiv arbeiten, solange sie keine komplexen Automatisierungen oder mehrere Pipelines benötigen. Die gemeinsame Kontaktdatenbank, das geteilte Pipeline-Dashboard und die Aktivitätsprotokolle schaffen Transparenz im Team. Besonders im B2B-Vertrieb mit überschaubaren Kundenzahlen und langen Verkaufszyklen bietet der kostenlose Plan oft genau das, was ein Team in der frühen Wachstumsphase braucht.

Ein Team aus fünf Vertriebsmitarbeitern, das gemeinsam eine Zielgruppe von zweihundert potenziellen Unternehmenskunden bearbeitet, kann mit dem Free-Plan alle wesentlichen Prozesse abdecken: Kontaktverfolgung, Deal-Status, Gesprächsnotizen und einfache E-Mail-Kommunikation. Die unbegrenzte Nutzerzahl ist dabei ein entscheidender Vorteil, der HubSpot in diesem Segment von vielen Alternativen abhebt.

Unternehmen mit komplexeren Anforderungen

Für mittelständische Unternehmen mit mehreren Vertriebsteams, differenzierten Berichtsanforderungen und hohem Automatisierungsbedarf stößt der Free-Plan rasch an seine Grenzen. Hier lohnt sich ein Blick auf die bezahlten HubSpot-Pläne oder auf spezialisierte Alternativen. Wer beispielsweise sehr stark auf Sales-Outreach und Pipeline-Velocity setzt, könnte mit Pipedrive eine schlanke und auf Vertrieb fokussierte Alternative finden, die in niedrigen Preisklassen bereits deutlich mehr Automatisierung bietet.

HubSpot CRM kostenlos richtig einrichten: Schritt für Schritt

Ein CRM bringt nur dann Mehrwert, wenn es von Anfang an sauber aufgesetzt und konsequent gepflegt wird. Wer HubSpot CRM kostenlos nutzen möchte, sollte die Einrichtung strukturiert angehen.

Schritt 1: Account erstellen und Grunddaten hinterlegen

Die Registrierung bei HubSpot erfordert lediglich eine E-Mail-Adresse und einige grundlegende Unternehmensdaten. Direkt nach der Anmeldung sollten Sie die Unternehmensangaben vervollständigen, damit die automatische Datenanreicherung optimal funktioniert. Definieren Sie außerdem direkt zu Beginn, welche Kontakteigenschaften für Ihr Geschäft relevant sind, und passen Sie die Standardfelder entsprechend an.

Schritt 2: E-Mail und Kalender verbinden

Verbinden Sie Ihr Gmail- oder Outlook-Konto, um den größten Effizienzgewinn zu erzielen. Sobald die Integration aktiv ist, werden alle relevanten Kommunikationshistorien automatisch dem jeweiligen Kontakt zugeordnet. Aktivieren Sie außerdem das Meeting-Tool und binden Sie den Link in Ihre E-Mail-Signatur ein, um Terminvereinbarungen zu vereinfachen.

Schritt 3: Pipeline konfigurieren

Passen Sie die Deal-Phasen Ihrer Pipeline an den tatsächlichen Vertriebsprozess an. Typische Phasen sind etwa Erstkontakt, Qualifizierung, Angebot, Verhandlung und Abschluss. Vermeiden Sie zu viele Phasen, da das die tägliche Pflege erschwert. Im Free-Plan steht Ihnen genau eine Pipeline zur Verfügung. Nutzen Sie sie sorgfältig und überlegen Sie, welche Prozesse wirklich abgebildet werden müssen.

Schritt 4: Formulare und Landing Pages einrichten

Erstellen Sie mindestens ein Kontaktformular und binden Sie es auf Ihrer Website ein. Jeder neue Lead, der das Formular ausfüllt, landet automatisch im CRM und wird der korrekten Pipeline zugeordnet. Das ist der einfachste Weg, manuelle Dateneingabe zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass kein Kontakt verloren geht.

Schritt 5: Team einladen und Rollen vergeben

HubSpot erlaubt im Free-Plan unbegrenzte Nutzer, was ein klarer Vorteil gegenüber vielen Wettbewerbern ist. Laden Sie alle relevanten Teammitglieder ein und klären Sie intern, wer für welche Kontakte und Deals verantwortlich ist. Klare Zuständigkeiten sind die Grundlage für eine saubere Datenpflege.

Typische Fehler bei der Nutzung von HubSpot CRM kostenlos

Auch das beste CRM-System entfaltet seinen Mehrwert nur dann vollständig, wenn es konsequent und richtig genutzt wird. In der Praxis gibt es einige typische Fehler, die insbesondere bei der Nutzung des Free-Plans immer wieder auftreten und die sich mit einfachen Maßnahmen vermeiden lassen.

Unvollständige Datenpflege von Beginn an

Der häufigste Fehler ist, das CRM zu Beginn nur halbherzig zu befüllen. Kontakte werden angelegt, aber ohne Telefonnummer, ohne Unternehmensverknüpfung oder ohne klare Deal-Zuordnung. Das führt nach einigen Monaten zu einem Datendschungel, aus dem sich kaum noch sinnvolle Erkenntnisse gewinnen lassen. Definieren Sie von Anfang an verbindliche Pflichtfelder für jeden neuen Kontakt und Deal, und kommunizieren Sie diese Regeln klar im Team.

Ein bewährter Ansatz ist es, beim Start des CRM-Projekts einen sogenannten Daten-Owner zu benennen, also eine Person, die regelmäßig die Datenqualität prüft und Einträge ohne ausreichende Informationen zur Nachpflege markiert. Diese Rolle kostet wenig Zeit, zahlt sich aber langfristig erheblich aus.

Die Pipeline als Ablage statt als Steuerungsinstrument nutzen

Viele Teams legen Deals in der Pipeline an und aktualisieren deren Status dann monatelang nicht. Die Pipeline wird so zur statischen Liste statt zum dynamischen Steuerungsinstrument. Etablieren Sie stattdessen eine wöchentliche Routine, bei der jeder Vertriebler seine offenen Deals prüft, veraltete Einträge aktualisiert und stagnierende Opportunities entweder reaktiviert oder als verloren markiert. Eine saubere Pipeline, die die Realität abbildet, ist wertvoller als eine volle Pipeline mit veralteten Daten.

Integrationen vernachlässigen

HubSpot CRM kostenlos bietet mehr Integrationsmöglichkeiten, als viele Nutzer wahrnehmen. Neben der E-Mail-Integration gibt es Anbindungen an Tools wie Slack, Zapier oder verschiedene Buchhaltungslösungen, die auch im Free-Plan teilweise verfügbar sind. Wer diese Möglichkeiten nicht nutzt, lässt Effizienzpotenziale ungenutzt und erhöht gleichzeitig die manuelle Dateneingabe, was langfristig die Datenqualität verschlechtert.

Alternativen zu HubSpot CRM kostenlos

HubSpot ist nicht das einzige CRM mit einem attraktiven Free-Plan. Wer die Grenzen des HubSpot-Gratis-Angebots kennt, sollte auch Alternativen prüfen, die in bestimmten Bereichen besser abschneiden.

Zoho CRM Free Edition

Zoho CRM bietet ebenfalls eine dauerhaft kostenlose Version, die allerdings auf drei Nutzer begrenzt ist. Dafür enthält sie mehr Automatisierungsmöglichkeiten als HubSpot im Free-Plan und ist besonders für kleine Teams mit erfahrenen CRM-Nutzern interessant. Die Oberfläche ist etwas komplexer, bietet aber auch mehr Konfigurationstiefe.

Brevo CRM

Wer E-Mail-Marketing stark in den Vordergrund stellt und ein CRM vor allem als Kontaktdatenbank für Kampagnen nutzt, sollte Brevo in Betracht ziehen. Der kostenlose Plan erlaubt unlimitierte Kontakte und bis zu 300 E-Mails täglich. Die CRM-Funktionalität ist schlanker als bei HubSpot, aber für marketinggetriebene Anwendungsfälle oft vollkommen ausreichend.

Wann ist ein Wechsel sinnvoll?

Ein Wechsel von HubSpot CRM kostenlos zu einer Alternative oder zu einem bezahlten Plan empfiehlt sich, sobald Sie regelmäßig gegen die Grenzen des Free-Plans stoßen. Typische Signale sind: mehrere Teams mit unterschiedlichen Pipelines, der Wunsch nach automatisierten Nachfass-Sequenzen oder der Bedarf nach detaillierten Umsatzberichten. Wer sich grundsätzlich einen Überblick über kostenlose CRM-Systeme verschaffen möchte, findet dort einen strukturierten Vergleich der besten Optionen.

Fazit

HubSpot CRM kostenlos ist für viele Unternehmen ein echter Einstieg in professionelles Kundenbeziehungsmanagement, ohne finanzielles Risiko. Die Kombination aus unbegrenzten Kontakten, einer funktionsfähigen Pipeline, E-Mail-Integration und Meeting-Tool macht den Free-Plan zu einem der stärksten Gratisangebote auf dem Markt. Gleichzeitig sollten Sie die Grenzen kennen: fehlende Automatisierungen, eingeschränktes Reporting und das HubSpot-Branding in ausgehenden E-Mails sind echte Einschränkungen, die ab einem gewissen Wachstumsniveau spürbar werden. Starten Sie mit dem Free-Plan, pflegen Sie Ihre Daten konsequent von Beginn an, und überprüfen Sie nach etwa sechs Monaten, ob der Funktionsumfang noch ausreicht. So treffen Sie die Upgrade-Entscheidung auf Basis echter Erfahrungswerte statt auf Basis von Verkaufsversprechen. Einen umfassenden Vergleich von CRM-Tools im Überblick finden Sie auf unserer Vergleichsseite, die Ihnen hilft, die richtige Lösung für Ihre spezifischen Anforderungen zu finden. Wer darüber hinaus den Markt breiter erkunden möchte, wird auf Softwaresucher mit unabhängigen Bewertungen und detaillierten Vergleichen fündig.

Häufige Fragen

Ist HubSpot CRM wirklich dauerhaft kostenlos?

Ja, HubSpot bietet seinen Free-Plan dauerhaft und ohne Ablaufdatum an. Es handelt sich nicht um eine zeitlich begrenzte Testversion. Nutzer können grundlegende CRM-Funktionen wie Kontaktverwaltung, Deal-Tracking und E-Mail-Integration unbegrenzt kostenlos nutzen. HubSpot verdient Geld durch kostenpflichtige Erweiterungen und Upgrades auf höhere Pläne, nicht durch das Ablaufen des kostenlosen Angebots. Allerdings sind Kreditkartendaten für bestimmte Add-ons trotzdem erforderlich.

Wie viele Nutzer sind im kostenlosen HubSpot-Plan erlaubt?

HubSpot erlaubt im Free-Plan eine unbegrenzte Anzahl von Nutzern. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber vielen Wettbewerbern wie Zoho CRM, die die Nutzerzahl im Gratis-Tier auf zwei bis drei Personen begrenzen. Jeder Nutzer erhält Zugriff auf die gemeinsame Kontaktdatenbank und die Deal-Pipeline. Einschränkungen gibt es allerdings bei Benutzerrollen und Zugriffsrechten, die in bezahlten Plänen deutlich granularer eingestellt werden können.

Kann ich HubSpot CRM kostenlos mit meiner Website verbinden?

Ja, HubSpot stellt im Free-Plan einen JavaScript-Code bereit, den Sie auf Ihrer Website einbinden können. Dadurch werden Websitebesucher getrackt und Formularausfüllungen direkt dem CRM zugeordnet. Zusätzlich können Sie kostenlos einfache Formulare und eine begrenzte Anzahl an Landing Pages erstellen. Für erweiterte Website-Integration, individuelle Tracking-Events und vollständige Marketing-Automatisierung sind jedoch kostenpflichtige Marketing-Hub-Pläne erforderlich.

Wann sollte ich von HubSpot CRM kostenlos auf einen bezahlten Plan wechseln?

Ein Wechsel lohnt sich, wenn Sie regelmäßig automatisierte E-Mail-Sequenzen benötigen, mehr als eine Verkaufspipeline verwalten möchten oder detaillierte Umsatzberichte für Ihre Unternehmenssteuerung brauchen. Auch das Entfernen des HubSpot-Brandings aus ausgehenden E-Mails und Landing Pages ist ein häufiger Wechselgrund. In der Regel zeigt sich nach drei bis sechs Monaten aktiver Nutzung, ob die Gratis-Version die eigenen Anforderungen dauerhaft abdecken kann.

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